Rasurbrand – behandeln – vermeiden – pflegen

Ich war selber lange von Rasurbrand betroffen und habe darunter gelitten. Weniger physisch, eher psychisch. Es sieht halt mehr als doof aus, wenn man viele rote Hautflecken im Gesicht hat.

Der Besuch bei zwei Hautärzten war eher ernüchternd. Ich hatte den Eindruck, dass die mich gar nicht ernst nehmen und nur daran interssiert waren, mir schnell ein paar 08/15 Hautcremes zu verschreiben, um mich schnell wieder loszuwerden.

Nachdem ich mich intensiv mit dem Problem beschäftigt habe, um mein Problem selber in den Griff zu bekommen, bin ich mittlerweile selber zu einem Experten für diese Hautreizung geworden.

Ich habe viel ausprobiert und viele Produkte angewendet und möchte mit euch mit dieser Webseite mein Wissen über Rasurbrand teilen.

Ich helfe Dir, Rasurbrand zu behandeln und für immer los zu werden!

Eine kurze Einleitung, warum ich Dir helfen kann.

Mittelschwerer Fall von Rasurbrand am Hals.

Mittelschwerer Fall von Rasurbrand.

Jahrelang litt ich selber über Rasurbrand, einen unangenehmen Ausschlag am Hals, der wie der Name schon sagt, nach der Rasur brennt bzw. auftritt. Dabei kommt zu den körperlichen Beschwerden vor allen die psychische Belastung. Denn andere Menschen sehen schon von weiten die roten Flecken am Hals und im Gesicht. Aber auch an Körperteilen jenseits vom Bart, die man nicht sofort sieht, kann Rasurbrand auftreten und zu unangenehmen Juckreiz führen. Dazu gehören die Beine, die Achseln, die Brust und der Bikinizone.

Es gibt keine offiziellen Zahlen, aber betroffen sind zig Tausende Frauen und Männer. Ich habe mich als Betroffener intensiv mit dem Thema beschäftigt um mein Problem dauerhaft loszuwerden. Nun bin ich quasi ein Experte in Sachen Rasurbrand.

Dieses Wissen habe ich auf dieser Webseite zusammengefasst. Was sind Symptome und Ursachen? Wie behandelt man akuten Rasurbrand? Wie kann man Rasurbrand vermeiden? Welche Pflegeprodukte helfen? Was gibt es zu einer perfekten Rasur zu beachten?

Was versteht man unter Rasurbrand?

Unter Rasurbrand versteht man Hautirritationen und Rötungen, oft verbunden mit Entzündungen und Pickel sowie eingewachsene Haare. Häufig tritt ein Juckreiz auf, oder es brennt. Umgangssprachlich spricht man von einem „Rasurbrand“. Hautärzte bezeichnen dieses Phänomen dagegen als „Pseudofolliculitis barbae“. Man kann auch per Hausmittel Rasurband behandeln und vorbeugen, auch ohne gleich einen Facharzt aufzusuchen. Hier findest Du alles was Du wissen musst, um diesem Problem für immer Adieu zu sagen.

Denn oft sind es nur falsche Rasurtechniken oder die falschen Produkte, die zu Rasurbrand führen.

Ein Rasurbrand kann überall dort entstehen, wo Sie sich rasieren. Am häufigsten haben ihn Männer am Hals und im Gesicht vor, aber auch bei Achselhöhlen, an den Beinen oder im Intimbereich können diese Reizungen auftreten.

Sowohl Männer als auch Frauen sind davon betroffen.

Wie kann man (akuten) Rasurbrand behandeln?

Hier kann man nach der kurzfristigen und langfristigen Behandlung unterscheiden. Das gilt sowohl für die Nassrasur als auch für die Trockenrasur.

Kurzfristig, beim sogenannten akutem Rasurbrand, geht es um die Kühlung der Haut. Entweder wird diese mit kalten Wasser oder mit in einem Tuch eingewickelten Eiswürfel gekühlt.

Dann muss die Haut mit Vitalstoffen versorgt werden. Dafür gibt es spezielle Aftershave-Balsam, die Reizungen, Spannungen und Rötungen der Haut lindern.

Langfristig geht es um eine Änderung der Rasurtechnik und der Anwendung von neuen Rasurtechniken. Die Verwendung von Preshave Öl, die Anwendung von Balsam ohne Alkohol, der tägliche Wechsel des Handtuch und/oder die Verwendung von einem Rasierhobel anstelle einer Klinge sind nur ein paar Beispiele für die Lösung deines Problems.

Wahnsinn erkennt man daran, wenn man immer wieder das selbe tut, aber jedes Mal ein anderes Ergebnis erwartet.  – Albert Einstein –

Oder anders ausgedrückt: Wenn Du Deinen Rasurbrand und die Pickel loswerden willst, musst Du Dein Verhalten ändern.

Auf der Seite AKUTEN RASURBRAND BEHANDELN findest Du weitere Informationen, wie Du mit dem Problem umgehen kannst.

Welche Ursachen hat Rasurbrand?

So banal es klingt: Die Ursache liegt in der Rasur. Entweder ist die Technik falsch oder der Rasierer ist nicht (mehr) in Ordnung. Dabei kann diese Hautirritation sowohl bei der Nassrasur als auch bei der Trockenrasur auftauchen. Auch ist es egal, welche Körperregion rasiert wird und ob es Männer oder Frauen sind.

Auf der Seite Ursachen und Symptome erfährt Du mehr über die Entstehung dieser Hautreizung und Pickel nach der Rasur.

Gesunde Haut – gereitzte Haut: Welche Faktoren befördern oder verhindern einen Rasurbrand?

Mit den oben bereits aufgeführten Informationen können wir also schon zusammenfassen, dass der Rasurbrand auf drei grundlegenden Faktoren beruht:

  1. Rasurtechnik – durch falsches Rasieren werden Hautreizungen hervorgerufen und Entzündungen und Pickelchen treten auf.
  2. Rasierer – Vom billigen Einwegrasierer bis zum hochwertigen Rasiermesser bzw. Rasierhobel ist die „Hardware“ ebenfalls wichtig. Stumpfe Klingen können einen Rasurbrand ebenfalls fördern. Bei der Bartpflege solltest Du auf Qualität setzen, denn Barthaare sind bei gleichem Durchmesser fast so belastbar wie Stahl.
  3. Pflegeprodute – Produkte mit oder ohne Alkohol, mit hochwertigen oder billigen Inhaltsstoffen, haben einen Einfluss auf den Zustand der Haut.
  4. Medizinische Gründe – in seltenen Fällen kann es auch medizinische Gründe geben. Hält ein Rasurbrand über einen längeren Zeitraum und trotz angewendeter Maßnahmen zur Vorbeugung von Hautirritationen an, suchst Du am besten einen Hautarzt auf.

Wie kann man Rasurbrand vermeiden?

Ist man die roten Flecken und die eingewachsenen Haare im Gesicht, auf der Brust, den Beinen oder im Intimbereich erstmal wieder los, soll das natürlich dauerhaft so bleiben. Dazu gibt es einige Tipps, die eine gesunde Haut fördern. Vor jeder Rasur sollte die Haut vorbereitet werden. Los geht es mit der Reinigung, entweder mit geeigneter Waschlotion, einem Peeling oder einem Rasiertuch. Letzteres legst Du vor der Rasur ein paar Minuten in heißes Wasser, dann ist es keimfrei. Du legst es auf die Haut, damit sich die Poren öffnen.

Wichtig ist auch, nicht gegen die Wuchsrichtung zu rasieren, da dieses zu Entzündungen der Haarwurzel und eingewachsenen Haaren führen kann. Übe auch nicht zu viel Druck bei der Haarentfernung mit dem Nassrasierer bzw. Rasierapparat aus und rasiere nur kurze Strecken von 3-5 cm im einem Zug.

Eine regelmäßige, tägliche Bartpflege hilft der Haut sich daran zu gewöhnen. Selbstverständlich mit sauberen und scharfen Klingen von einem guten Rasiermesser. Nicht immer sind aber die 4-fach Klingen der großen Hersteller die beste Wahl.

Nach der Rasur ist vor der Rasur. Hier sind Pflegeprodukte ohne Alkohol wichtig und richtig. Auch hier kommt wieder ein Rasiertuch ins Spiel. Bitte nicht das gleiche Handtuch verwenden, mit dem sich der Rest der Familie noch die Hände abtrocknet. Wenn Du mehr wissen willst, wie man Rasurbrand vermeiden kann, findest Du hier noch genauere Infos.

Welche Pflegeprodukte sind empfehlenswert?

Ich habe selber viele Aftershave Balms, Pre-Shave Öl, Rasiercremes, Rasiergel, Rasierschaum, Rasiercreme, Aftershaves, Rasierer und Rasierklingen, probiert. Meine Erfahrungen teile ich gerne mit Dir. Dazu habe ich eine Seite mit Produkttests erstellt, auf Du weitere Infos zu empfehlenswerten Produkten im Kampf gegen Rasurbrand findest. Produkttests.

Weiterführende Links zum Thema:

Weitere Informationen zum Thema findest Du z.B. auch auf Wikipedia unter http://de.wikipedia.org/wiki/Rasurbrand